Wohngesund bauen und leben

Wir treffen Leute aus der Region; diesmal sind wir zu Hause bei der jungen Familie Esther Christen (Juristin), Urs Zimmerli (Qigong-Lehrer) und Sohn Marius.

Natur und Natürlichkeit ist der jungen Familie wichtig in einem Mix aus Design und Funktionalität.
Natur und Natürlichkeit ist der jungen Familie wichtig in einem Mix aus Design und Funktionalität.

Welches ist die Entstehungsgeschichte des Hauses?
Mit der Familiengründung entstand bei uns der Wunsch nach einem Garten − unsere zentral gelegene Stadtwohnung hatte leider keinen. Da wir bewusst auf ein Auto verzichten, war die ÖV-Anbindung ein weiterer zentraler Aspekt. Auch die Nähe zum Stadtzentrum ist uns wichtig − wir arbeiten hier und wollen das kulturelle Angebot nutzen können. Ein Haus aus den Zwanziger- bis Fünfzigerjahren wäre unser Traum gewesen.

Das Sechzigerjahre-Reihenfamilienhaus am Hang in Spiegel bei Bern war Liebe auf den zweiten Blick. Die Aussicht auf Bern und die Nähe zum Wald ist für uns ideal. Die Gärten auf der Rückseite der Häuser in unserem Quartier haben keine Zäune − und sind ein grünes Paradies für die Kinder. Wir hatten ein gutes Gefühl beim ersten Besichtigen des Hauses − auch wenn sofort klar war, im Innenausbau würde es noch viel zu tun geben und es müssten Räume angepasst werden. Wir betrachteten das als Herausforderung, die Platz für unsere eigenen Ideen bot.

Bisher haben wir es überhaupt nicht bereut und fühlen uns sehr wohl. Dazu beigetragen hat wesentlich die umsichtige, kompetente Beratung von Margrit Burri. Sie hat uns bei der ganzen Vollsanierung als Raumgestalterin unterstützt und gecoacht. So mussten wir denn auch keinen Architekten beiziehen.

Die verwendeten ökologischen Materialien erzeugen ein angenehmes Raumklima und viel Wohnlichkeit.
Die verwendeten ökologischen Materialien erzeugen ein angenehmes Raumklima und viel Wohnlichkeit.

Worauf achten Sie beim Kombinieren?
Auf die Materialien. Sie sollten nachhaltig und ökologisch sein, in möglichst vielen Punkten − nicht nur bei der Beschaffung und beim Einsatz, sondern auch bei einer allfälligen späteren Entsorgung. Beim Einbauen wollten wir die Materialien zudem in ihrer Ursprünglichkeit belassen und möglichst roh zeigen.

Bei den Fenstern verwendeten wir innen Eichenholz, bei der Küche inwendig wo möglich Massivholz. Die hellgrauen Schattierungen im Weiss des Gipses an Wänden und Decke sowie die Struktur des Gipsauftrages erzeugen ein spannendes angenehmes Lichtspiel im Raum. Diese natürlichen Materialien erzeugen ein sehr angenehmes Raumklima. Wir sind selber erstaunt und glücklich, wie gut alles mit unseren Vorstellungen und Wünschen vereinbar war und funktioniert.

In der Küche treffen gespritzte, matte Glasfronten auf warmes Holzinnenleben.zoom
In der Küche treffen gespritzte, matte Glasfronten auf warmes Holzinnenleben.
Stimmungsvolle Helligkeit und Lichtspiele zeigen sich im ganzen Haus.zoom
Stimmungsvolle Helligkeit und Lichtspiele zeigen sich im ganzen Haus.
Im Kinderzimmer bietet die eingebaute Galerie mehr Spielplatz.zoom
Im Kinderzimmer bietet die eingebaute Galerie mehr Spielplatz.
Optimale Raumausnutzung auch im Schlafzimmer dank massgeschreinertem Einbauschrank.zoom
Optimale Raumausnutzung auch im Schlafzimmer dank massgeschreinertem Einbauschrank.

Grösster Streitpunkt beim Einrichten?
Kauf und Renovation fielen in die zweite Hälfte des anspruchsvollen ersten Familienjahres. Das waren spannende und interessante, aber auch anstrengende Tage. Auch darum waren wir für das umsichtige Coaching durch Frau Burri sehr dankbar.

So konnten wir unterschiedliche Ansichten abwägen, sachlich und offen diskutieren und schliesslich schnell entscheiden. Etwa, was den Einsatz naturbelassener Materialien betrifft. Nun haben wir einen schönen Mix aus ökologischen Materialien, Design und Funktionalität − ohne dass es rustikal wirkt.


Grösster Fehlgriff und Learning daraus?
Esther Christen: Das Lavabo würde ich tiefer auswählen, es spritzt leider ... und die Schalterabdeckungen hätte ich doch lieber heller gehabt.

Urs Zimmerli: Ich würde heute wahrscheinlich die Küchenrückwand höher hinaufziehen. Insgesamt aber sind wir beide erstaunt, dass wir nach so vielen Entscheiden heute kaum Änderungswünsche haben.

Liebster Einrichtungsgegenstand und warum?
Esther Christen: Die Möbel, die mein Mann selbst schreinerte. Vor allem der Massivholz-Esstisch und die neuen Designerleuchten.
Urs Zimmerli: Das Farberlebnis. Die verschiedenen Farben der Räume und die spannenden Zimmerdurchblicke − danach habe ich mich immer gesehnt, wusste aber als Laie nicht wie ein- und umsetzen.

Wovon träumt man noch, was steht noch auf der Wunschliste?
Sobald Marius grösser ist: ein neues Sofa. Und im Sommer werden wir den Garten fertiggestalten.

Kleine Details, die stellvertretend sind für die ganze Einrichtungsphilosophie?
Erstens die Eisen-Radiatoren. Sie sind unbehandelt, wirken markant und stehen für unsere Einrichtungsphilosophie, die Materialien natürlich zu belassen.

Zweitens die verschiedenen Farben und Formen. Sie erzeugen spannende Kontraste − und dadurch eine ausgeglichene Spannung. So ist das Haus selbst beispielsweise eher orthogonal aufgebaut, also rechtwinklig, im Garten hingegen herrschen geschwungene Formen vor. In der Küche treffen gespritzte, matte Glasfronten auf das warme Holzinnenleben, welches bei den Schrankgriffen leicht sichtbar ist. Das Holz kontrastiert auch schön mit der rohen, kühlen Metall-Arbeitsplatte, die wir im Werk auswählen konnten.

Worauf achteten Sie beim Erneuern und Renovieren alter Gegenstände und Hausbestandteile?
Die Farbe wurde zum Thema − und die Materialien. Ihre Herkunft, Verarbeitung, Entsorgung und ihre ursprüngliche Beschaffenheit.

 
Die Wände bestehen aus rohbelassenem weissen Gips.
Die Wände bestehen aus rohbelassenem weissen Gips.

Wann kamen welche Arten von Handwerkern mit ins Spiel und warum?
Hier konnten wir auf die Erfahrung von Frau Burri zurückgreifen, sie empfahl uns passende Handwerker. Es klappte alles von gut bis perfekt. Mit zwei Ausnahmen, einer kleineren und einer grösseren. Beide Male hatten wir aufs Geratewohl selbst jemanden engagiert − und prompt klappte nicht alles wie geplant. Sonst waren wir wirklich sehr zufrieden. Die Vermittlung war Gold wert. Auch konnten wir feststellen: Ein Preis, der auf den ersten Blick etwas höher erscheint, muss letztlich nicht teurer sein − wenn man alles in Betracht zieht.

Die Zusammenarbeit mit der Schreinerei Schneider schätzten wir sehr. Die Spezialisten von Schneider merkten sofort, wie wir ticken − und bewerteten dies nicht, sondern liessen sich darauf ein. Man hat uns mit viel gutem Gespür beraten. Wo die Kostenschere auseinanderzudriften drohte, machte uns Schneider frühzeitig darauf aufmerksam. Und suchte gemeinsam mit uns nach Alternativen.

Worauf legen Sie beim Kochen Wert?
Esther Christen: Auf biologische Lebensmittel und gesundes Essen. Am liebsten italienische Küche.
Urs Zimmerli: Ich bin Vegetarier − zuhause essen wir alle so.

 

SCHNEIDER SCHREINERT

Sie wünschen traditionelles Handwerk und modernes Design, neue Materialien und Zeitlosigkeit, Produkte aus Schweizer Produktion und internationales Flair?

Unterschiedliche Anforderungen zu stimmigen Lösungen zu verbinden: eine Herausforderung, der wir uns gerne stellen. Dazu ist viel Können erforderlich und Freude am Handwerk. Voraussetzungen, die Sie bei uns finden. Willkommen bei Schneider – dürfen wir auch für Sie schreinern?

ARBEITEN

  • Mobiliar Bern
  • Küche im Landhausstil
  • Edles Badezimmer
  • Zone 3, Lyssach
  • Sonnenküche im ehemaligen Postgebäude
  • Ciolina Bern

KONTAKT

 
 
 
 

Schneider Innenausbau AG . Buechweg 13 . 3256 Dieterswil . T 031 879 04 24 . F 031 879 18 34 . info@schneiderag.ch