Landhauskueche Schwab Ansicht Nord

Sie interessieren sich für Landhausküchen ...

oder für ein ganzes Interieur im Landhaus-Stil? Dann willkommen bei Schneiders. Wir haben ein besonderes Flair für heimelige Lösungen, die natürliche Materialien mit modernster Technik verbinden.

Landhaus mit Stil

Sie geniesst das Landleben, er steuert mit dem iPad die Heizung und beide jodeln gerne: Willkommen bei Barbara Wahlen und Richard Schwab in Ottiswil.

Das Bänkli ist auch einer der Lieblingsplätze von Frau Sahli, der Hauskatze − die eigentlich ein Moudi ist.
Das Bänkli ist auch einer der Lieblingsplätze von Frau Sahli, der Hauskatze − die eigentlich ein Moudi ist.

Welche Geschichte steckt hinter Ihrem Haus?
Richard Schwab: Das alte Bauernhaus wurde ursprünglich 1800 gebaut, gekauft habe ich es 1989 – gemeinsam mit meinem Bruder. Als er mir damals das Dossier zeigte, musste ich nicht lange überlegen, trotz meiner jungen Jahre. Liegen meine Wurzeln doch in Diessbach, gleich hinter dem Hügel.

Bei bisherigen Umbauten kam erst eine Ölheizung, später eine Infrarotheizung zum Einsatz, die musste ersetzt werden. Wir entschlossen uns für eine Rundum-Sanierung des Gebäudes – der Energiegedanke sollte dabei im Vordergrund stehen.

Heute erfreuen wir uns unter anderem an einem technischen Wunderwerk, das alle Heizsysteme integriert und aufeinander abstimmt: die Wandheizung in den Lehm-Putzwänden, die Solaranlage, die Wärmepumpe und die wasserführenden Kaminöfen. Unser kleines Kraftwerk kann ich via iPad optimal steuern. Es war ein anspruchsvolles Projekt, in das ich gemeinsam mit Spezialisten viel Herzblut steckte.

Insgesamt wollten wir unserem Haus seinen alten Charakter wieder zurückgeben − der beim ersten Umbau etwas verloren gegangen war. Unser Ziel: Das Gebäude soll den regionalen Gegebenheiten, der ursprünglichen Bauepoche und den Vorgaben der Denkmalpflege entsprechen. Von den Sprossenfenstern über die Haustüre bis hin zur Küche.

Ich recherchierte in alten Dokumenten und suchte regionale Handwerker, die unsere Vorhaben umsetzen können.

Barbara Wahlen: Obwohl als Stadtbernerin geboren und aufgewachsen, liebe ich dieses Haus, die Natur rundherum und die Ausritte auf meinem Pferd «Nostradamus». 2001 hierhin umzuziehen, fiel mir nicht schwer – ich geniesse das ländliche Leben. Ich kann auch loslassen und Altes gehen lassen, wenn nötig; beim Umbau des Hauses war das manchmal der Fall.

Küche mit unterbruchsfreier Linienführung und unsichtbarem Dampfabzug.
Küche mit unterbruchsfreier Linienführung und unsichtbarem Dampfabzug.
Vieles wurde wieder dem Originalzustand angenähert, etwa die Haustür.
Vieles wurde wieder dem Originalzustand angenähert, etwa die Haustür.
Modernste Technik verbirgt sich hinter stilgerechten Fronten.
Modernste Technik verbirgt sich hinter stilgerechten Fronten.

Worauf achten Sie beim Kombinieren?
Es soll stilgerecht sein, nicht verschnörkelt und trotzdem funktional. Unsere alte Esstischlampe beispielsweise musste weichen − sie gefiel uns zwar immer noch, passte aber ganz und gar nicht mehr zur neuen Einrichtung. Auch den Radio wechselten wir aus. Der neue passt zum Landhausstil.

Kleine Details, die stellvertretend sind für die ganze Einrichtungsphilosophie?
Wir pflegen die Liebe zum Detail. So bestellten wir beispielsweise Blindstücke wie gestemmte Türen und Griffe – etwa für Kühlschrank- und Abwaschmaschinen-Tür. So ist die Linienführung und die Aufteilung der Fronten durchgehend und nirgends unterbrochen. Alte Schalter haben wir restaurieren lassen. Und den modernen Abflussdrehknopf liessen wir unten beim Kehricht verstecken − so stört er nicht die Ästhetik des schönen originalen Keramikwaschbeckens und der alten Armaturen.

Grösster Streitpunkt beim Einrichten?
Barbara Wahlen: Da fällt mir nur etwas Kleines ein – ich wünschte für die Abwaschmaschine einen Besteckkorb, er eine Besteckschublade. Da mein Mann beim Kochen die Rolle des Casseroliers innehat, habe ich mich erweichen lassen.

Grösster Fehlgriff, und was lernen Sie daraus?
Richard Schwab: Bislang weder noch.

Barbara Wahlen: Wir haben uns auch alles sehr lange durch den Kopf gehen lassen, bevor wir ans Umsetzen gingen. Die Entscheide stellten sich als durchwegs richtig heraus.

 

Liebster Einrichtungsgegenstand?
Barbara Wahlen: Ich liebe die neue Höhe der Küchenarbeits-Platte. Das Arbeiten und Kochen ist nun sehr angenehm. Am Herzen liegt mir auch das alte, selbst restaurierte Schränkli, es macht sich gut im Entrée.

Richard Schwab: Ein Bild, das ich vor Jahren bei meiner ersten Arbeitsstelle geschenkt erhielt und für mich einen grossen ideellen Wert hat − lange bevor ich von seinem materiellen Wert erfuhr.

Wovon träumt man noch, was steht noch auf der Wunschliste?
Wir sind wunschlos glücklich und hoffen, unsere Privilegien noch lange geniessen zu können − wie auch unsere gemeinsamen Leidenschaften, etwa das Jodeln.

Mit der neuen Arbeitshöhe wird das Kochen zum Genuss.
Mit der neuen Arbeitshöhe wird das Kochen zum Genuss.

Wann kommen Handwerker mit ins Spiel?
Richard Schwab: Dem Ganzen ging eine lange Planungszeit voraus, sie dauerte ein ganzes Jahr. Wir legten jedes Detail vor Baubeginn klar fest. Die eigentliche Bauzeit dauerte dann von April bis August 2015. Die Bauleitung wollte ich selber machen.

Ich bin ein anspruchsvoller Kunde. Die Handwerker sollten mit meinen Anforderungen umgehen und mich mit ihrem Wissen ergänzen können. Wir hatten 25 Jahre mit der alten Küche gelebt und wussten ganz genau, was wir ändern wollten und wie die neue Lösung auszusehen hatte – selbst der Salzstreuer hatte bereits seinen vorgegebenen Platz.

In Walter Hofer von der Schreinerei Schneider fand ich einen Ansprechpartner, der unsere Wünsche respektierte − auch wenn nicht alle Ideen dem gängigen Küchenbau entsprachen. Er konnte zuhören und realisierte etwa unseren Wunsch nach einem unsichtbaren Dampfabzug − indem er ihn als Deckenelement verschwinden liess. Wir steuern den Abzug nun per Fernbedienung.

Der 2015er soll ein toller Jahrgang werden: Wein aus hauseigenen Rebstöcken.
Der 2015er soll ein toller Jahrgang werden: Wein aus hauseigenen Rebstöcken.

Worauf legen Sie beim Kochen Wert?
Barbara Wahlen: Ich koche unter anderem gerne überlieferte Rezepte wie Erbsensuppe mit Gnagi, Apfelrösti oder ein altes Walliser Lammvoressen mit Aprikosen. Unsere «Hoschtet» liefert frische Zwetschgen, Quitten, Äpfel und Kirschen.

Seit einigen Jahren produzieren wir auch unseren eigenen Wein, aus 200 Blauburgunder-Rebstöcken. 2015 verspricht ein sehr guter Jahrgang zu werden, den wir nun sogar im Barrique ausbauen lassen. Leider fehlt uns aber die Zeit zum Selberkeltern. Seit einigen Jahren geben wir unsere Trauben dafür auswärts.

Wir lieben die Tradition, aber auch die Annehmlichkeiten der modernen Technik samt optimierten Arbeitsabläufen. Mit dem Umbau konnten wir beide Ziele erreichen. Heute kochen wir an manchen Tagen gleich zwei Mal − und wenn ich Brot backe, im neuen alten Kaminofen mit Speckstein, Backrohr und Herd, dann durchströmt ein feiner Duft die Räume und wir fühlen uns so richtig zu Hause.

 
 

SCHNEIDER SCHREINERT

Sie wünschen traditionelles Handwerk und modernes Design, neue Materialien und Zeitlosigkeit, Produkte aus Schweizer Produktion und internationales Flair?

Unterschiedliche Anforderungen zu stimmigen Lösungen zu verbinden: eine Herausforderung, der wir uns gerne stellen. Dazu ist viel Können erforderlich und Freude am Handwerk. Voraussetzungen, die Sie bei uns finden. Willkommen bei Schneider – dürfen wir auch für Sie schreinern?

ARBEITEN

  • Mobiliar Bern
  • Küche im Landhausstil
  • Edles Badezimmer
  • Zone 3, Lyssach
  • Sonnenküche im ehemaligen Postgebäude
  • Ciolina Bern

KONTAKT

 
 
 
 

Schneider Innenausbau AG . Buechweg 13 . 3256 Dieterswil . T 031 879 04 24 . F 031 879 18 34 . info@schneiderag.ch