Interview mit Stefan Kobel, Schreiner

«Von Beruf bin ich noch Jungschreiner»

«Von Beruf bin ich noch Jungschreiner» Interview mit Stefan Kobel, Schreiner
Stefan Kobel (*1974) verstärkt seit 1. September 2019 das Schreinerteam mit seinem Wissen und seiner Energie. Der ehemalige Spitzensportler ist ein Teamplayer. Mit Patrick Heuscher gewann er bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen Bronze. Auch auf seinem neuen «Spielfeld» will er hoch hinaus. Nach der Sportkarriere entschied sich der dreifache Vater und ausgebildete Turn- und Sportlehrer für eine berufliche Neuausrichtung. Er absolvierte die Zusatzausbildung zum Möbelschreiner EFZ bei einer Möbeldesign-Firma in Frutigen.
Stefan Kobel (*1974) verstärkt seit 1. September 2019 das Schreinerteam mit seinem Wissen und seiner Energie. Der ehemalige Spitzensportler ist ein Teamplayer. Mit Patrick Heuscher gewann er bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen Bronze. Auch auf seinem neuen «Spielfeld» will er hoch hinaus. Nach der Sportkarriere entschied sich der dreifache Vater und ausgebildete Turn- und Sportlehrer für eine berufliche Neuausrichtung. Er absolvierte die Zusatzausbildung zum Möbelschreiner EFZ bei einer Möbeldesign-Firma in Frutigen.

Vom Spitzensport in den Schreiner-
beruf. Eine gute Wahl?

Ja, dieses Handwerk passt mir. Es war also eine sehr gute Entscheidung. Ich kann selbstständig und in einem tollen Umfeld arbeiten. Bei den Schneiders wird ein menschlicher Umgang gepflegt.


Wie sieht Ihr Start in den Arbeitsalltag
aus?

Der Wecker rasselt um zehn vor sechs Uhr, dann bleibt er noch eine Weile
im Schlummermodus. Nach dem Duschen gibt es einen Kaffee, und um zwanzig vor sieben Uhr verlasse ich das Haus. Zehn Minuten später bin ich bei der Arbeit. 

 
Was passiert, wenn sich Ihr 190 Zenti-
meter langer Körper verschläft?

Dem passiert das eigentlich nie.


Frühstücken Sie nie vor der Arbeit?
Ich nehme daheim nur einen Kaffee und packe mir einen Apfel zum Znüni ein.


Was tun Sie als Erstes in der Firma?
Ich treffe bereits in Berufskleidern am Arbeitsort ein. Zuerst schaue ich das aktuelle Projekt an – oder was gerade ansteht. Danach treffen wir uns alle zum allmorgendlichen Briefing.


Wo essen Sie zu Mittag?
Dank des kurzen Arbeitsweges zu Hause. Da sehe ich auch meine drei Kinder.


Welches sind Ihre liebsten Aufträge?
Die Vielseitigkeit der Aufträge gefällt mir. Ich lerne den Umgang mit verschiedenen Macharten und Materialien kennen und kann dabei Erfahrungen sammeln. Das geht nur über die tägliche Arbeit. Von Beruf bin ich noch Jungschreiner. Das ist die Realität und wird auch akzeptiert.


Liebäugelten Sie schon vor Ihrer Sport-
karriere mit dem Schreinerberuf?

Früher im Elternhaus machten wir vieles selber – auch Platten- und Holzarbeiten. Das machte mir schon damals viel Spass.

Wie erleben Sie die Zusammenarbeit
mit Ihren Kolleginnen und Kollegen?

Ich fühle mich hier wohl. Ich wurde vom Team gut aufgenommen, und alle sind hilfsbereit.

Worauf sind Sie bei Ihrer täglichen
Arbeit stolz?

Wenn am Abend etwas vor mir steht, was mir gut gelungen ist. Das ist das Schöne an diesem Beruf. Es ist unser Anspruch, qualitativ Hochwertiges den Monteuren zu übergeben. 


Über was können Sie sich ärgern?
Wenn man einen Fehler macht und nochmals von vorn beginnen muss. Das ist auch im Sport nicht anders.


Wie und wo verbringen Sie die Pausen?
Wir haben einen coolen Pausenraum mit Kaffeemaschine und Kühlschrank. Im Sommer gehe ich gern an die frische Luft.

Wann ist das Tageswerk gewöhnlich
beendet?

So zwischen viertel vor fünf und fünf Uhr. Da hat man also noch einen langen freien Abend.


Kann es auch mal später werden?
In der Produktion ist das bis jetzt praktisch nie vorgekommen.


Können Sie gut von der Arbeit
abschalten?

Eigentlich schon. Es kann aber vorkommen, dass man sich über ein aktuelles Projekt in der Nacht seine Gedanken macht.


Auf was freuen Sie sich am Freitag-
abend, wenn Sie an den nächsten
Montag denken?

An einem Projekt weiterzuarbeiten, wo ich von A bis Z alles selber machen kann.

 
 

SCHNEIDER SCHREINERT

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  • Küche im Landhausstil
  • Edles Badezimmer
  • Zone 3, Lyssach
  • Sonnenküche im ehemaligen Postgebäude
  • Ciolina Bern

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