Klärendes Gespräch mit Martin Wittwer, Ara Lyss-Limpachtal

05. Jun 2019

Die beiden Kläranlagen in Lyss und Messen sind Tag und Nacht in Betrieb. Sie sorgen für sauberes Wasser von 40000 Einwohnern und produzieren nebenbei 875000 m3 Biogas und 2/3 ihres Stromverbrauchs gleich selbst.

In 11 Monaten Bauzeit wurde das 50-jährige Betriebsgebäude komplett saniert und auch für Besuchende besser zugänglich gemacht. Die Schreinerei Schneider hat den neuen Eingangsbereich massgeblich mitgestaltet. Wir treffen den Betriebsleiter und Bauherrn Martin Wittwer nach der Einweihung vor Ort zu einem Gespräch.

Was hat sich mit der Sanierung verändert?
In den letzten 50 Jahren wurde das Gebäude nur geringfügig renoviert. Mit dieser Sanierung wurde das Gebäude von Grund auf saniert. Einzig die tragenden Wände blieben stehen. Zudem haben wir das Gebäude im Bereich der Werkstatt um ein weiteres Stockwerk erweitert und Platz für Schulungs- und Konferenzräume geschaffen. Unsere Besucherinnen und Besucher können wir nun auch erstmals in einer geeigneten Einrichtung empfangen.

Wie viele Besucherinnen und Besucher empfangen Sie hier in der Ara Lyss?
Im letzten Jahr verzeichneten wir rund 192 Besucher. Wurde unsere Arbeit früher kaum zur Kenntnis genommen, erfreuen wir uns in den letzten Jahren an einem viel stärkeren Interesse in der Bevölkerung.

Wie haben Sie die Arbeit der Schreiner im Empfang miterlebt?
Uns war es wichtig, dass wir unsere Kundschaft ansprechend empfangen können, bevor wir sie auf einem Rundgang begleiten. Der Empfang ist unsere Visitenkarte, daher legten wir Wert auf eine moderne Erscheinung und saubere Verarbeitung. Eine Herausforderung war sicher die geschwungene Form der Theke und Deckenverkleidung mit eingebautem LED-Lichtstreifen. Die Schreinerei Schneider hat uns bereits vorgängig gut beraten und im Anschluss einwandfrei geschreinert.

Mit der letzten Schraube wurde das Gesamtwerk beinahe noch ruiniert. Diese durchbohrte die versteckte Deckenheizung, sodass der halbe Eingang unter Wasser stand. Mit viel Einsatz des Schneider-Trupps und einem Bautrockner im 24-Stunden-Betrieb konnten wir dann den Empfang mit einer Woche Verzögerung in Betrieb nehmen.

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